Mobile mit Störchen

Feministische Perspektiven auf Reproduktionstechnologien: von künstlicher Befruchtung bis Uterustransplantation

 
Einführungsworkshop mit Taleo Stüwe vom Gen-ethischen Netzwerk
 
Der Workshop richtet sich an Frauen, inter, nicht-binäre und trans Personen.
 
Termin: Donnerstag, 17. Dezember | 19 Uhr | online über Big Blue Button
 
Die technischen Möglichkeiten der modernen Reproduktionsmedizin sind zahlreich und werfen viele persönliche, gesellschaftliche, politische sowie ethische Fragen auf. Im Workshop wollen wir uns gemeinsam einen Überblick über die Reproduktionstechnologien verschaffen und diese feministisch diskutieren.
 
Gibt es ein Recht auf Reproduktion? Ein eigenes – womöglich gesundes – Kind? Wem wird der Zugang zur Reproduktionsmedizin erleichtert? Wem erschwert oder sogar unmöglich gemacht? Welche gesundheitlichen und sozialen Fragen spielen im Kontext der sogenannten „Eizellspende“ und „Leihmutterschaft“ eine Rolle? Und wie steht es um ein zeitgemäßes Verständnis von Familie?
 
Durch den Inputvortrag von Taleo Stüwe wird ein Überblick bezüglich der reproduktionsmedizinischen Verfahren vermittelt, sodass wir eine gemeinsame Wissensgrundlage für die anschließende Diskussion haben.
 
Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Lasst uns zusammen lernen, Meinungen bilden, Fragen aufwerfen und diskutieren.
 
Anmeldung bis 12. Dezember unter kontakt@frieda-frauenzentrum.de
 
Referent*in: Taleo Stüwe
Taleo Stüwe ist Mediziner*in und arbeitet seit Februar 2020 im Fachbereich Mensch und Medizin beim Gen-ethischen Netzwerk (GeN). Inhaltliche Schwerpunkte von Taleos Arbeit sind Reproduktionstechnologien, Pränataldiagnostik (PND) und Präimplantationsdiagnostik (PID), welche Taleo stets aus einer intersektional feministischen Perspektive zu betrachten versucht.
 
Als Mitglied des Vereins Doctors for Choice (DfC) und der Nachwuchswissenschaftler*innengruppe „Politiken der Reproduktion“ (PRiNa), sowie in aktivistischen Kontexten befasst Taleo sich mit weiteren Aspekten der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Selbstbestimmung.
 
Taleos Lieblingspronomen sind nin/nims. Männliche Pronomen / Anrede sind auch ok.
 
Das Gen-ethische Netzwerk e.V. (GeN) verfolgt die komplexen Entwicklungen in den Bio-, Gen- und Reproduktionstechnologien und arbeitet sie kritisch für die Öffentlichkeit auf. Diese werden so für emanzipatorische, gesellschafts- und technologiekritische Debatten im deutschsprachigen Raum zugänglich. Als Gegengewicht zu den Selbstdarstellungen aus Wissenschaft, Industrie und Politik erarbeitet das GeN kritische Positionen und setzt sich aktiv für Transparenz und Verantwortung in der Wissenschaft und ultimativ für eine gerechte und diskriminierungsfreie Gesellschaft ein. Unser Ziel ist eine nachhaltige, ökologische Landwirtschaft, ein gerechter Zugang zu Nahrungsmitteln sowie ein patient*innenorientiertes und nicht normierendes Gesundheitssystem.