3 Frauen – 3 Fragen: Yvonne

3 Frauen - 3 Fragen: Yvonne, Vereins- und Vorstandsfrau © FRIEDA
3 Frauen – 3 Fragen: Yvonne, Vereins- und Vorstandsfrau © FRIEDA

1. Warum brauchst du FRIEDA?

Neben der ganz direkten und praktischen Hilfe, die Frauen im FRIEDA-Beratungszentrum oder beim Anti-Stalking-Projekt und Mädchen und junge Frauen bei Alia oder PHANTALISA erhalten, zählt für mich vorrangig die frauenpolitische Arbeit des Zentrums. Mit starker Stimme macht FRIEDA auf Missstände aufmerksam und setzt sich für die Rechte von Frauen ein: auf politischer Ebene, in Netzwerken, Arbeitskreisen, Gremien und Ausschüssen. Netzwerken für die gute Sache können die FRIEDAs – und das sowohl analog als auch digital.

2. Was verbindet dich mit FRIEDA?

Bei FRIEDA hatte ich meinen ersten Job direkt nach dem Studium als Assistentin der Geschäftsleitung und der Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit. Hier konnte ich nicht nur praktische Erfahrungen in einer NGO sammeln, sondern erfuhr hautnah, wie wichtig die Arbeit von FRIEDA für Frauen in Berlin und im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg tatsächlich ist. Dass ich mich immer auch ein wenig in diese Richtung orientierte, ist sicherlich dieser Zeit geschuldet. FRIEDA hat mir neue Netzwerke eröffnet und mich auch beruflich inspiriert. Deshalb unterstütze ich das Zentrum sehr gern auch ehrenamtlich als Vereins- und Vorstandsfrau.

3. Gab es ein besonderes Erlebnis mit, bei, im FRIEDA?

Mit FRIEDA verbinde ich neben der vielen tatkräftigen Unterstützung für Berliner Frauen auch etwas ganz banales: frischen, selbstgebackenen Kuchen. Den gibt es nämlich jede Woche im Besucherinnenzentrum.

Ein besonders schönes Event, an das ich mich gern erinnere, war der 20. Geburtstag der Frauenzentren FRIEDA, EWA, Matilde und Paula im März 2010. Unter dem Motto “20 Jahre Frauenzentren in Berlin” gab es eine gemeinsame Feier im Haus der Demokratie und Menschenrechte. Ein Programmpunkt war die Diskussion über die Zukunft der Berliner Frauenzentren und dabei wurde auch über vergangene Aktionen berichtet, z. B. über den Protest mit roten Taschen gegen die Lohnungleichheit. So etwas macht bewusst, wieviel die Zentren bereits jahrzehntelang auf frauenpolitischer Ebene geleistet haben und auch weiterhin leisten werden. Ein herzliches Dankeschön an FRIEDA!